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09.10.2015 00:00

PRESSERKLÄRUNG zur Investitur vom 9. Mai bis 11. Oktober 2015 in Mainz

PRESSERKLÄRUNG zur Investitur vom 9. Mai bis 11. Oktober 2015 in Mainz

Für das Heilige Land sorgen
Den Glauben bekennen
Gesellschaft und Kirche dienen

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist ein päpstlicher Laienorden – auch mit geistlichen Mitgliedern. Entstanden aus einer spätmittelalterlichen Pilgerbewegung übernimmt diese  Gemeinschaft katholischer Damen (Ordensdamen) und Herren (Rittern) seit 150 Jahren als päpstliche Institution unter der Leitung eines Kardinal-Großmeisters besondere Aufgaben im Heiligen Land mit Schwerpunkt in Israel, Jordanien und Palästina.

30.000 Mitglieder in der Welt, davon 1.450 in Deutschland sorgen, inspiriert von der Liebe zum Heiligen Grab durch Gebet, Pilgerfahrten und Opfer, 

 

  1. für die Sicherung der religiösen Heimat der Christen, vor allem im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem: Wir tragen bei zur Finanzierung des personellen und sachlichen Betriebs und der Pfarrarbeit von  ca. 60 Pfarreien und Einrichtungen.  
  2. für die Sicherung einer guten Zukunft der Christen in ihrer Heimat, auch im Zusammenleben mit ihren muslimischen und jüdischen Nachbarn: Wir unterstützen Erziehung, Bildung und Ausbildung in Kindergärten, Schulen (u.a. 43 Schulen des Patriarchats mit 18.000 Schülern) und Universitäten: (Deutscher Beitrag zu 1) und 2) jährlich ca. 500.000 Euro).
  3. für die Sicherung eines menschenwürdigen Lebens: Wir leisten soziale Hilfe für Krankenhäuser, Altenheime und für Menschen in Not; in jüngerer Zeit vor allem auch für die zahllosen Flüchtlinge der Auseinandersetzungen in der Region und für die vielen Migranten in Israel (deutscher Beitrag einschließlich sozialer Bauvorhaben ca. 1,0 Millionen Euro)

Die Gesamtleistung der Deutschen Statthalterei betrug im Jahre 2014 ca. 1,7 Millionen Euro.

Unseren Glauben bekennen wir öffentlich durch Gottesdienste, auch hier in Mainz am heutigen Freitag, am Samstag und Sonntag, bei denen die Ordensmitglieder ihre Mäntel mit dem roten Jerusalemkreuz tragen.

Gesellschaft und Kirche dienen wir in Deutschland, jeder an seinem Platz, in den 38 lokalen Gruppen (Komtureien) und sechs Provinzen: Alle arbeiten eng mit der lokalen Kirche und  öffentlichen Einrichtungen zusammen.

Politische Ziele verfolgt der Orden nicht.

Die Ordensmitglieder finanzieren ihre Aufgaben durch Jahresbeiträge und Spenden: Der Jahresabschluss berichtet detailliert über die Verwendung aller Spendengelder. Er wird in der Ordenspresse publiziert.

 

Dr. Detlef Brümmer Erwin Lamberts
Statthalter Pressesprecher

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